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Bei der Staatsduma-Wahl 2021 lag die offizielle Beteiligung bei 51,72 % – ein Kreml-intern als kritisch eingestufter Tiefstand. Seitdem wurden das 3-tägige Wählen institutionalisiert, das elektronische Abstimmen (ŭ-Golosovaniye) flächendeckend ausgebaut und im Kontext des Ukraine-Krieges intensive Loyalitätskampagnen gefahren. Bei der Präsidentschaftswahl 2024 betrug die offiziell gemeldete Beteiligung 77,4 %. Parlamentswahlen mobilisieren erfahrungsgemäß weniger intensiv als Präsidentschaftswahlen; ein gemeldeter Wert zwischen 60 % und 70 % erscheint realistisch. Polymarket und Metaculus weisen keine direkten Quoten aus. Schätzung auf Basis historischer russischer Wahldaten (ZIK 2021, Reuters 2024, OSZE/ODIHR-Berichte). Kein Widerspruch zu offenen Vorhersagen über Parteiergebnisse.
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Aktuelle Umfragen (Politpro.eu, Stand ca. 14. September 2026) sehen die AfD in Berlin bei 17,9 % — deutlich über der Prognoseschwelle von 16,5 %. Ein Rückgang um mehr als 1,4 Prozentpunkte gegenüber aktuellen Umfragen wäre nötig, um die Vorhersage zu verfehlen. Die AfD liegt als drittstärkste Kraft hinter Die Linke (19,8 %) und CDU (19,6 %). Keine berlinspezifischen Polymarket-Märkte verfügbar; Kalibrierung basiert auf Politpro.eu-Umfragedaten. Hinweis: Die Vorhersage für die AfD in Mecklenburg-Vorpommern (>30 %) ist separat offen; in Berlin ist die Partei deutlich schwächer positioniert, aber klar im zweistelligen Bereich.
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Alle vier aktuellen Umfragen (Stand Anfang September 2026) platzieren die AfD klar über der 35-%-Schwelle: Infratest dimap 38 %, Forschungsgruppe Wahlen 37 %, Pollytix 36 %, INSA 36 %. Kein einziges Institut misst die AfD unter 36 %, der Mindestwert liegt also 1 Prozentpunkt über dem Schwellenwert. Diese Prognose hebt den Schwellenwert gegenüber der bereits abgedeckten '>30 %'-Prognose informativ an. Die SPD liegt mit 30–34 % deutlich dahinter. Ein systematischer, über alle Institute hinweg wirkender Mobilisierungseffekt gegen die AfD wäre nötig, um das Ergebnis unter 35 % zu drücken.
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Infratest dimap und INSA (September 2026, zitiert via Wirtschaftswoche) messen die SPD Mecklenburg-Vorpommern bei 32 % (AfD 35–37 %, Grüne 5 %, BSW 4 %). Die SPD profitiert von Ministerpräsidentin Manuela Schwesigs anhaltend hoher Popularität im Land – sie erzielte 2021 einen historischen Ausnahmewert von 39,6 % – und liegt damit weit über dem bundesweiten SPD-Trend. Der Schwellenwert von 28 % entspricht dem unteren Ende des Umfragen-Konfidenzbereichs (±4 Pp) und würde einen Verlust von ca. 12 Pp gegenüber 2021 bedeuten. Die offenen Cassandra-Vorhersagen für MV (AfD >35 %, CDU >12 %, FDP <5 %) sind mit einem SPD-Ergebnis >28 % rechnerisch kompatibel. Keine Polymarket-/Kalshi-Marktquoten für MV-Parteiergebnisse verfügbar.
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Das PolitPro-Polling-Aggregat für Mecklenburg-Vorpommern weist Die Linke per 15./16. September 2026 bei 10,6 % aus; die pollytix-Umfrage vom 8./9. September kommt auf 12 %. Der Parteidurchschnitt liegt damit bei ~11 %, deutlich über der 9-%-Schwelle. Bei einem typischen Polling-Fehler von ±2–3 Prozentpunkten für ostdeutsche Landtagswahlen und einem Puffer von +2 Pp zwischen Erwartungswert und Schwelle ergibt sich eine Eintrittswahrscheinlichkeit von ca. 73 %. Kein Polymarket-Markt für diesen Wert verfügbar; Kalibrierung über Umfrageaggregat. Die offenen Vorhersagen (AfD > 35 %, SPD > 28 %, CDU > 12 %) betreffen andere Parteien und werden durch diese Vorhersage weder dupliziert noch konterkariert.
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Das PolitPro-Aggregat für Berlin zeigt die CDU am 16. September 2026 bei 19,6 %; die INSA-Umfrage vom 7.–14. September gibt 20 % an. Polymarket sieht die CDU mit 27 % Wahrscheinlichkeit als stärkste Partei im Abgeordnetenhaus. Die Schwelle von 19,0 % liegt ~0,6 Pp unter dem Polling-Mittelwert von ~19,8 %; mit einem typischen Berliner Polling-Fehler von ±2–3 Pp ergibt sich eine Eintrittswahrscheinlichkeit von etwa 61 %. CDU und Die Linke liegen im Trend gleichauf (~19,8 %), was das Rennen engmacht, aber eine CDU-Unterschreitung von 19 % einer nennenswerten Schlechtleistung entspräche. Keine Überschneidung mit bestehenden Berliner Vorhersagen (AfD, SPD, Grüne, Die Linke, BSW, FDP bereits abgedeckt – CDU-Schwelle nicht).
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Bei der russischen Staatsduma-Wahl (18.–20. September 2026, Dreitage-Format) tritt die Liberal-Demokratische Partei Russlands (LDPR) unter Leonid Slutsky als Kreml-lizenzierte Systemopposition an. Die LDPR erzielte in allen Duma-Wahlen seit 1993 zwischen 8 und 14 % und wurde stets gezielt über der 5-%-Sperrklausel gehalten. Verfügbare Umfragen (stark zensiert) sehen die LDPR bei ca. 8–9 %. Die Partei fungiert als institutionelles Ventil nationalistischer Stimmung und ist für den Kreml unverzichtbar — ein Ergebnis unter 7,0 % wäre politisch dysfunktional. Kein offener Polymarket-Markt für LDPR-Ergebnis gefunden; Kalibrierung basiert auf historischen Ergebnissen und institutioneller Funktion.
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Bei der Duma-Wahl 2021 erzielte Einiges Russland 49,8% (Zentralwahlkommission). Staatliche Meinungsforscher (WCIOM, FOM) messen für 2026 aktuell 48,5–51,6% Zustimmung. Gegenüber 2021 wirken mehrere strukturelle Faktoren: vollständige Staatsmedienkontrolle, Abwesenheit unabhängiger Beobachter, Kriegsmobilisierungs-Narrativ, Drei-Tage-Wahl (18.–20. September). Kein Polymarket-Preis verfügbar; die separaten Vorhersagen LDPR (>7%) und KPRF (>10%) werden durch diesen Befund nicht widerlegt. Auf 83% kalibriert auf Basis aktueller Umfragen (Untergrenze 48,5%) und historischer Duma-Ergebnisse.
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Der gewichtete Umfragedurchschnitt von dawum.de (4 Erhebungen, n = 6.627, Stand 10.–14. September 2026) sieht die FDP bei 3,0 % – rund zwei Prozentpunkte unter der Fünf-Prozent-Hürde. Einzelerhebungen (Tagesspiegel, Berliner Morgenpost, September 2026) bestätigen 3 %. Weder ein Direktmandat noch eine nennenswerte Mobilisierungsreserve sind erkennbar; der Trend zeigt die Berliner FDP seit Frühjahr 2026 stabil unterhalb der Sperrklausel. Kein Widerspruch zu offenen Berliner Vorhersagen über CDU, AfD, Grüne, SPD oder BSW.
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Aktuelle Wahlumfragen (INSA/Tagesspiegel, Mitte September 2026) sehen BSW berlinweit bei exakt 5 % – direkt auf der Sperrklausel. Der Dawum.de-Aggregattrend zeigt einen stetigen BSW-Rückgang seit Frühjahr 2026 mit Zwischenwerten bei 3–4 %. Berliner Wähler*innen konzentrieren laut Infratest dimap ihre Proteststimmen stärker auf Die Linke als auf BSW. Kein direkter Prognosemarkt-Anker. Historisch tendieren Parteien, die exakt auf der 5 %-Schwelle liegen, leicht zum Unterschreiten: Spätentscheider konsolidieren häufiger bei etablierten Kräften. Geschätzte Wahrscheinlichkeit: ~55 %.
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Alle verfügbaren Umfragen für Mecklenburg-Vorpommern verorten BSW klar unter der Fünf-Prozent-Hürde: INSA (8.–15. Sept. 2026) misst 3 %, Pollytix (8.–9. Sept.) 5 %, der aggregierte Wahltrend liegt bei 4,2 %. Im Gegensatz zu Berlin fehlt BSW in MV die organisatorische Verwurzelung; ein Sprung über die Hürde müsste mit einem massiven Fehler aller Institute verbunden sein. Keine Polymarket-Abdeckung; Kalibrierung auf Basis der Polling-Aggregation.
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Der aggregierte Berliner Wahltrend (Stand 17. September 2026) zeigt Die Linke bei 20,6 % und die CDU bei 19,9 % — ein Vorsprung von nur 0,7 Prozentpunkten. Die Linke führt seit August 2026 konstant knapp in den Umfragen und profitiert von strukturellen Mobilisierungsvorteilen in linken Stadtteilen (Friedrichshain-Kreuzberg, Prenzlauer Berg). Wegen der extrem engen Lage ist erhebliche Restunsicherheit einzuplanen; ein CDU-Endspurt oder Meinungsumschwung am Wahltag ist realistisch. Keine Polymarket-Abdeckung für dieses Ergebnis.
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PolitPro Election Trend (Stand 15. September 2026) weist KPRF mit 15,8 % aus – deutlich über dem historischen Sockel von 8–10 % früherer Messungen. Im russischen Kriegsumfeld kanalisiert die Kommunistische Partei sowohl systemloyale Protestwähler als auch latente Anti-Kriegsstimmen, die sich keiner anderen zugelassenen Kraft zuwenden können. Historisch: 2021 erzielte KPRF 18,9 % (starkes Protestvotum), 2016 nur 13,3 %. Die offizielle Auszählung weicht in Russland häufig nach unten von Umfragen ab (Stimmenverschiebung zugunsten Einiges Russland), was das Risiko birgt, dass das amtliche Ergebnis unter 15,0 % verbleibt. Kein Polymarket- oder Kalshi-Markt für dieses Ereignis verfügbar. Einiges Russland ist bei >47 % (offene Vorhersage), LDPR bei >7 % (offen) – KPRF bleibt der wichtigste Gradmesser für den verbleibenden Oppositionsraum im Duma-System.
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Die aktuellen Umfragen von PolitPro (Stand 17. September 2026) sehen die Berliner SPD bei nur 12,1 % — ein dramatischer Absturz gegenüber 18,4 % bei der Wiederholungswahl 2023. Die Partei liegt auf Platz 6 hinter Linke (20,6 %), CDU (19,9 %), AfD (17,8 %) und Grünen (16,0 %). Die SPD leidet unter dem Bundestrend (Koalitionsstreitigkeiten), dem Verlust ihrer traditionellen Arbeitermilieus an AfD und Linke sowie der Schwäche ihres Berliner Spitzenkandidaten. Für einen Anstieg auf über 14 % in den verbleibenden 72 Stunden bis zur Wahl wäre ein Swing von knapp +2 Prozentpunkten nötig — bei nahezu abgeschlossener Meinungsbildung statistisch sehr unwahrscheinlich. Der Schwellenwert 14 % liegt 1,9 Punkte über dem Umfragedurchschnitt. Kein Prognosemarkt deckt diese spezifische SPD-Schwelle für Berlin ab.
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Alle aktuellen Umfragen zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 zeigen Die Grünen einheitlich bei 16,0 %: Forschungsgruppe Wahlen (10. Sept.), Civey (10. Sept.), Infratest dimap (9. Sept.), INSA (14. Sept.) und Forsa (18. Aug.) liegen übereinstimmend bei 16,0 % (PolitPro Election Trend: 16,0–16,1 %). Die 15,0 %-Schwelle liegt rund 1 Prozentpunkt unter dem Umfragewert. Da Abweichungen zwischen Umfragen und Wahlergebnis in Berlin historisch ±2–3 Prozentpunkte betragen können, besteht genuine Unsicherheit. Kein Polymarket-Wert verfügbar; Kalibrierung auf Basis Berliner Wahlhistorie (2023: 9,4 %, 2021: 18,9 %) und konsistenter Septemberumfragen.
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Alle vier jüngsten Umfragen sehen Die Linke deutlich über 19,5 %: BerlinTrend infratest dimap (7.–9. September): 21 %, Forsa: 22 %, PolitPro Election Trend: 20,6 %, INSA (7.–14. September): 20 %. Die Linke liegt damit in allen Erhebungen 0,6–2,5 Prozentpunkte über der Schwelle. Kein Polymarket-Anker verfügbar; Kalibrierung aus Umfrageaggregat. Inhaltlich abgegrenzt von der offenen Vorhersage 'stärkste Partei (vor CDU)': Selbst wenn CDU knapp vor Die Linke käme, bleibt die 19,5-%-Schwelle mit hoher Wahrscheinlichkeit überschritten. CDU liegt bei 19,9–21 % — ein Patt, das beide Szenarien offen lässt.
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Polymarket und Kalshi preisen mit ~70% eine unveränderte Federal Funds Rate für September ein; ~28–35% für eine Anhebung um 25 Bp.; faktisch 0% für eine Senkung. Drei FOMC-Mitglieder dissentierten beim Juli-2026-Meeting zugunsten einer Anhebung (persistente Inflation, geopolitische Risiken). Der BEA-PCE-Deflator Juli 2026 lag bei 3,1%+ Jahresrate (offene Vorhersage), was die Geldpolitik unter Druck hält, ohne die Mehrheit zu einer sofortigen Reaktion zu zwingen. Polymarket sieht 34% Wahrscheinlichkeit für eine Anhebung; die Mehrheitslinie bleibt Datenabwarten.
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Kalshi-Predictionmarkt (Stand 24. Aug. 2026, via centralbank.watch) weist für das September-FOMC-Meeting (15.–16. Sep.) eine Hold-Wahrscheinlichkeit von 73% aus (26% Hike, 1% Cut). Polymarket sieht ähnliche Hold-Mehrheit. Hintergrund: Core PCE Juli 2026 ≥3,2% YoY (offene Vorhersage), geopolitisch bedingte Energiepreisrisiken (WTI ~85–86 USD) und Fed-Chef Warshs Jackson-Hole-Signal gegen unmittelbare Senkungen (offene Vorhersage). Die Datenlage legt Warten auf weitere Datenpunkte nahe. Der Oktober-Cut (offene Vorhersage: −25 Bp auf 3,25–3,50% am 29. Okt.) ist mit einem September-Hold konsistent. Kalshi-Quote als primärer Anker: 73%.
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Bei der Sangiin-Wahl am 20. Juli 2026 gewann die LDP nur 39 der 125 Sitze und die LDP-Komeito-Koalition verlor ihre Mehrheit im Oberhaus – zum ersten Mal seit LDP-Gründung 1955. CSIS analysiert 'prolonged instability'. Historisches Muster: Japanische PMs traten nach Oberhausniederlagen häufig zurück (Abe 2007 nach 37 Sitzen, Noda 2013). Takaichi gewann zwar im Februar 2026 eine Zweidrittel-Mehrheit im Unterhaus, aber die Doppelkammer-Mehrheitsverlust schafft massive Governance-Blockaden. Die LDP könnte intern auf einen Parteichefwechsel drängen. Keine gleichlautende offene Vorhersage auf der Plattform (nur Wahlergebnisse abgedeckt, nicht Folgepolitik).
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Die Moderaterna unter Ulf Kristersson (amtierender Ministerpräsident) lagen in den letzten Vorwahlumfragen bei 17,4–18,4 %: Infostat (1. September 2026): 17,5 %; Indikator Opinion (4. September 2026): 18,4 %; PolitPro-Aggregat: 17,4 %. Die 17,0-%-Schwelle liegt unterhalb aller aktuellen Schätzungen. Kein Cassandra-Duplikat: Abgedeckt sind SD, S, C, V, L, KD, MP – nicht jedoch M. Übliche Schwankungen von ±1,5–2 % könnten M knapp unter die Marke drücken, die historisch stabile Bindung konservativer Wähler spricht aber dagegen.