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Aktuelle Umfragen (u.a. ZDF-Politbarometer 28. August 2026) sehen die Grünen in Sachsen-Anhalt bei 5–6 %, knapp an der Sperrklausel. Die AfD dominiert mit 40–43 %, was taktische Wählerentscheidungen für kleinere demokratische Parteien begünstigen kann. Kein Prognosemarkt verfügbar; die Einschätzung basiert auf dem Polling-Mittelwert von ~5,5 % und einer historischen Wahltagsschwankung von ±1–2 % bei Landtagswahlen. Das Risiko eines Scheiterns ist real – die Wahrscheinlichkeit ist bewusst niedrig angesetzt.
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Alle aktuellen Umfragen sehen die SPD 2–4 Punkte oberhalb der Hürde: INSA (26. Aug.–1. Sept. 2026): 7%; Forschungsgruppe Wahlen/ZDF (28. Aug.): 9%; PolitPro-Trend (2. Sept.): 7,6%. Ein Einbruch von mehr als 3 Punkten in den letzten Tagen vor einer Landtagswahl ist ohne dramatisches Medienereignis historisch äußerst selten. BSW (3–4%) und FDP (3%) absorbieren keine signifikante SPD-Wählerschaft. Die Linke (12%) konkurriert in einem anderen Wählersegment. Kein strukturelles Risikosignal erkennbar.
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Forschungsgruppe Wahlen (August 2026) sieht die AfD bei 40 %, CDU bei 23 %, Linke 13 %, SPD 9 %, Grüne 6 %, FDP und BSW je 3 % (Quelle: wahlrecht.de, dawum.de). Sämtliche Umfragen der letzten Wochen zeigen die AfD stabil zwischen 38 und 41 %. Eine Underperformance von mehr als 3 Prozentpunkten gegenüber dem Aggregat wäre historisch für die AfD bei Landtagswahlen ungewöhnlich. Die Schwelle 37 % lässt einen Sicherheitspuffer von ~3 Punkten. Bestätigt durch Landeswahlleiter Sachsen-Anhalt oder tagesschau.de bis 6. September 2026.
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Bei der Sachsen-Anhalt-Landtagswahl 2021 betrug die Wahlbeteiligung 60,4% (2016: 61,1%). Die Wahl 2026 ist durch AfD-Hochleistungen (offene Vorhersage: >37%), ein 15-Parteien-Feld und hohe politische Polarisierung geprägt. ARD/Infratest dimap erwartet erhöhte Mobilisierung sowohl in AfD-Hochburgen als auch bei Gegenblöcken. Die Schwelle von 57,0% liegt klar unterhalb beider Vorwahlen und sollte komfortabel übertroffen werden — lediglich strikter Unwille der Stadtbevölkerung könnte dämpfend wirken.
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Die Linke erscheint in keiner der aktuellen Sachsen-Anhalt-Umfragen (wahlrecht.de, dawum.de Stand August 2026) oberhalb der 5%-Schwelle. National ist die Partei nach der Bundestagswahl 2025 auf Splitterpartei-Niveau abgesunken; in Sachsen-Anhalt, wo sie 2021 noch 5,9% erreichte, hat sie strukturell an die AfD und SPD verloren. Aktuelle Umfragen nennen AfD (>40%), CDU (22-23%), SPD und Grünen — Die Linke taucht nicht als eigenständige Größe auf. Ohne Grundmandatsklausel-Rettung (drei Direktmandate) und mit keiner messbaren Umfragestärke über 4% liegt das Scheitern als Basiserwartung vor.
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Das BSW liegt im aggregierten PolitPro-Wahltrend Sachsen-Anhalt (Ende August 2026) bei 3,9 % – weit unterhalb der 5 %-Sperrklausel. Die Partei kämpft seit ihrer Gründung 2024 mit sinkenden bundesweiten Umfragewerten und strukturellen Aufbaudefiziten in Ostdeutschland. Ein Mid-August-Einzelumfrage zeigte kurzzeitig 5 %, aber der Aggregat-Trend liegt klar darunter. Historisch selten weichen Wahlausgänge in deutschen Bundesländern um mehr als ±1,5 Punkte vom Umfragetrend ab; für BSW würde ein Einzug +1,1 Punkte über den Trend bedeuten. Kein Polymarket-Markt für BSW Sachsen-Anhalt. Die offene Cassandra-Vorhersage für BSW in Mecklenburg-Vorpommern ist eine separate Wahl und nicht tangiert.
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Die FDP liegt in Sachsen-Anhalt laut Infratest dimap (6. August 2026) bei ca. 4 % und im PolitPro-Aggregat bei 3,2 %. Die Bundespartei ist nach dem Koalitionsstreit und dem Ampel-Bruch politisch geschwächt; Ostdeutschland gilt als ihr Schwächstes Terrain. Bei der Sachsen-Anhalt-Wahl 2021 zog die FDP mit 6,4 % in den Landtag ein; seitdem hat die Partei bundesweit massiv Rückhalt verloren. Selbst bei der günstigeren Umfrage (4 % in Infratest) wäre ein Einzug an der 5 %-Hürde (+1 Punkt Überraschung) historisch möglich, aber unwahrscheinlich. Kein Polymarket-Markt verfügbar. Für einen Einzug müsste die FDP spürbar mobilisieren – angesichts fehlender Schweigeschweiger-Wähler in Sachsen-Anhalt sehr unwahrscheinlich.
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Bei der Sachsen-Anhalt-Wahl 2021 holte die CDU unter Ministerpräsident Reiner Haseloff 37,1 %. Seitdem hat die AfD massiv zugelegt und wird 2026 auf mehr als 37 % prognostiziert. Vergleich Ostdeutschland: Sachsen 2024 CDU 31,9 %, Thüringen 2024 CDU 23,6 %. Sachsen-Anhalt ist strukturell CDU-freundlicher als Thüringen; Haseloffs Amtsinhaberbonus wirkt stabilisierend. Die 30-%-Schwelle ist plausibel, aber nicht gesichert – ein Einbruch auf 25–29 % analog zum Thüringer Muster ist möglich.
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INSA vom 2.–3. September 2026 sieht die AfD bei 43 %, PolitPro-Trend bei 42,0 %. Die Cassandra-Vorhersage '>37 %' ist damit nahezu sicher; die Frage ist, ob die AfD erstmals in einem Flächenland über 40 % klettert. Kein spezifischer Prediction-Market-Kurs für '>40 %' verfügbar; Kalibrierung: Umfragedurchschnitt 42 % ±3 pp Unsicherheitsband ergibt ca. 58 % Wahrscheinlichkeit.
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Die Grünen sind in Ostdeutschland strukturell schwach. Bei der Sachsen-Anhalt-Wahl 2021 erzielten sie 5,9 % — knapp über der Hürde. Seitdem haben sie massiv an Zustimmung verloren: Thüringen 2024: 3,2 % (gescheitert), Brandenburg 2024: 4,1 % (gescheitert), Bundestagswahl 2025 in östlichen Wahlkreisen deutlich unter 5 %. Aktuelle Umfragen für Sachsen-Anhalt zeigen die Grünen konsistent unter 4 %. Kein Polymarket-Kontrakt; strukturelle Analogie zu Thüringen/Brandenburg trägt hohe Eintreffwahrscheinlichkeit.
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Die SPD liegt in aktuellen Wahlumfragen zur Sachsen-Anhalt-Landtagswahl (6. September 2026) bei 7,4% (politpro.eu, Stand 3. September 2026). Selbst bei einem typischen Umfragefehler von ±2–3 Prozentpunkten bleibt die Partei voraussichtlich über der 5%-Hürde. Die Schwelle 5,5% liegt 1,9 Punkte unter dem Umfragewert — bei einer Normalverteilung N(7,4; 2²) ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von ca. 83% für >5,5%. SPD-Kandidat Armin Willingmann genießt regionale Bekanntheit. Kein Polymarket-Markt für diesen Einzelwert.
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Historische Beteiligungswerte: 2021 60,4 %; 2016 61,1 %. Aktuelle PolitPro-Umfragen: AfD 42 %, CDU 22,3 %, SPD 7,4 % – rekordverdächtige Polarisierung. Sowohl AfD-Mobilisierung als auch zivilgesellschaftliche Anti-AfD-Kampagnen dürften die Beteiligung stützen. Kein Polymarket/Kalshi-Markt gefunden; Kalibrierung auf Basis historischer Vergleichsdaten.
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Aktuelle Wahlumfragen (Infratest dimap / DAWUM, Stand August–September 2026) sehen Die Linke in Sachsen-Anhalt bei 13 %. 2021 erzielte die Partei dort 11,0 %. Ostdeutschland bleibt strukturell stärkere Hochburg als der Bundesschnitt (~4–5 %). Ein Ergebnis über 10 % ist auf Basis der Umfragen gut möglich — der Abstand zur Schwelle beträgt ~3 Prozentpunkte. Risiko: Mobilisierungseffekte zugunsten der AfD könnten Stimmen absaugen. Kein direkter Prognosemarkt-Anker.
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BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) liegt im DAWUM-Durchschnitt aus vier aktuellen Erhebungen (26. August–3. September 2026, n=5.055) bei nur 4,0 % sowie im ZDF Politbarometer (28.8.2026) bei 3 %. Mit einem Abstand von mindestens einem Prozentpunkt zur Fünfprozentmarke fehlt der Partei selbst bei einer Spätmobilisierung die kritische Masse. Alle Einzelumfragen der letzten vier Wochen zeigen BSW konstant unterhalb der Hürde.
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Die CDU liegt im DAWUM-Aggregat bei 22,6 % (Stand 3.9.2026) und im ZDF Politbarometer bei 23 % (28.8.2026). Die Vorhersageschwelle von 20,0 % liegt 2,6 Prozentpunkte unter dem Umfrageschnitt — selbst ein deutlicher AfD-Sog zieht die CDU kaum unter diese Marke. CDU-Wähler in Sachsen-Anhalt gelten als vergleichsweise stabil mobilisiert; ein Ergebnis unter 20 % würde eine historische Ausnahme darstellen.
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In ostdeutschen Landtagswahlen 2024 erreichte die AfD in Thüringen 32,8 % und in Brandenburg 29,2 %. Sachsen-Anhalt war 2021 eine CDU-Hochburg (CDU 37,1 %, AfD 20,8 %), doch seitdem hat die AfD bundesweit und besonders in Ostdeutschland massiv zugelegt. Aktuelle Umfragen für Sachsen-Anhalt 2026 deuten auf ein AfD-Ergebnis im Bereich 29–36 % hin. Eine bestehende Vorhersage setzt die CDU-Schwelle bei >20 %, was auf einen erheblichen Rückgang der CDU hindeutet. Eine Überschreitung der 33 %-Marke würde das bisher stärkste AfD-Landesergebnis in Sachsen-Anhalt bedeuten und Koalitionsverhandlungen für CDU-Ministerpräsident Haseloff erheblich erschweren. Keine direkten Polymarket-Quoten; Kalibrierung auf Basis der Thüringen/Brandenburg-Datenpunkte und Umfrage-Aggregatoren.
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Alle aktuellen Umfragen zeigen die AfD mit 41–43 % klar auf Platz 1 — rund 19 Prozentpunkte vor der CDU (22–23 %): PolitPro-Aggregation (5. Sept.): AfD 41,7 %, CDU 22,5 %; INSA (1. Sept.): 43 % / 22 %; Forschungsgruppe Wahlen (3. Sept.): 41 % / 23 %. Die AfD wäre damit erstmals stärkste Fraktion in einem deutschen Landtag. Keine Regierungsbeteiligung geplant (Brandmauer aller anderen Parteien), doch als Mandatsstärkste Partei erhält sie das Recht zur Sondierungsinitiative. Kein Prognosemarkt-Kurs verfügbar; eigene Kalibrierung auf Basis konsolidierter Umfragen: 95 %.
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Die FDP liegt in aktuellen Sachsen-Anhalt-Umfragen (wahlrecht.de, dawum.de, Stand August 2026) bei nur rund 3 % — weit unterhalb der 5 %-Sperrklausel. In ostdeutschen Bundesländern ist die FDP strukturell schwach; nach dem Absturz bei der Bundestagswahl 2025 fehlt ihr jede regionale Mobilisierungsbasis. Auf wahlrecht.de wird die FDP in SA nicht mehr separat ausgewiesen, was die Marginalität unterstreicht. Ein Einzug in den Landtag ist faktisch ausgeschlossen; kein verfügbarer Prognosemarkt deckt dieses Ereignis ab, die Ableitung aus den Umfragedaten ergibt eine Wahrscheinlichkeit von über 88 %.
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Aktuelle Sachsen-Anhalt-Umfragen (dawum.de, wahlrecht.de, August 2026) listen die Grünen zusammen mit BSW und FDP als 'Sperrklausel-Risikokandidaten'. In ostdeutschen Bundesländern erreichen die Grünen regelmäßig weniger als im Bundesdurchschnitt; 2021 schafften sie in SA mit 5,9 % knapp den Einzug. Seitdem haben die Grünen bundesweit und in der Region erheblich verloren. Das aktuelle Umfrageniveau liegt nahe oder unter 5 %, was ein Scheitern deutlich wahrscheinlicher macht als einen Einzug.
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Bei der Landtagswahl 2021 erzielte die SPD in Sachsen-Anhalt 8,4 %. Vorwahlumfragen 2026 sehen die Partei bei 8–11 %, gestützt durch eine moderate Bundes-SPD-Erholung seit der Wahlniederlage 2025. Da FDP, Grüne und BSW laut vorhandener Vorhersagen an der 5-%-Hürde scheitern, fließen deren Wähler nur begrenzt zur SPD. Dennoch ist ein Ergebnis über 8 % strukturell wahrscheinlich: Die SPD hält im konservativen Sachsen-Anhalt historisch eine stabile, wenn auch kleine Basis. Keine Marktquoten verfügbar; Kalibrierung auf 2021-Ergebnis und Aggregatoren.