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Die offene Plattform-Vorhersage erwartet, dass die EZB am 29. Oktober 2026 bei 2,50 % hält. Die Dezember-Sitzung (11. Dezember 2026) ist der nächste Entscheidungstermin. Der EZB-Zinssenkungszyklus ist seit Mitte 2024 aktiv: Der Einlagenzins fiel von 4,00 % (Juni 2024) auf aktuell 2,50 %. Bloomberg-OIS-Kurven preisen für Dezember 2026 eine ~55–60 %-ige Schnittwahrscheinlichkeit ein. Die Eurozone-Kerninflation nähert sich dem 2 %-Ziel (September 2026), während die deutsche Industrieproduktion strukturelle Schwäche signalisiert. Ein Schnitt auf 2,25 % entspricht dem Terminal-Rate-Konsens der meisten Analysten und wahrt die Forward-Guidance-Kohärenz. Abweichung vom Marktanker (~57 %) nicht geboten; Wahrscheinlichkeit folgt OIS-Preisbildung.
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Die SNB hielt ihren Leitzins auf der Sitzung vom 24. September 2026 einstimmig bei 0 % — wie von allen Ökonomen und dem Markt (94 %-ige Prior-Wahrscheinlichkeit) erwartet. Gleichzeitig hob die SNB ihre Inflationsprognosen für 2026 (+0,7 %), 2027 (+0,8 %) und 2028 (+0,8 %) an. Der Markt preist aktuell rund 50 % Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung auf der Dezember-Sitzung ein und sieht >90 % Wahrscheinlichkeit für einen Schritt bis Frühjahr 2027. Treiber: CHF-Abwertung durch Energiepreisdruck (Iran-Kanal) und das globale Zinserhöhungsumfeld (EZB, Fed, BoJ im Straffungsmodus). Gegenläufig: Die SNB ist strukturell eine der zögerlichsten Zentralbanken; ein Rückgang der Ölpreise könnte die Entscheidung auf 2027 verschieben. Marktanker ~50 % als Ausgangspunkt gewählt.
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Die EZB senkt den Einlagenzins am 11. Dezember 2026 um 25 Basispunkte von 2,50% auf 2,25%. Die offene Plattform-Vorhersage hält die EZB für Oktober 2026 bei 2,50% — der Dezember ist der nächste mögliche Schritt. Der HCOB Eurozone Composite PMI September 2026 lag bei 51,2 (knapp expansiv, unter Konsens) und Frankreich bei 48,4 (kontraktiv). Die Eurozone-Inflation dürfte sich im Bereich des 2%-Ziels bewegen; der EZB-Neutralzins wird auf 2,0–2,5% geschätzt, sodass bei 2,50% weiterer Spielraum nach unten besteht. OIS-Forwards preisen für Ende 2026 eine Zinssenkung mit ca. 40–50% ein. Gegenargument: Energie-getriebene Inflation und USD/EUR-Schwäche könnten eine Pause rechtfertigen.